Finanzblase und Betongold – Auswirkungen auf Bauwirtschaft, Besiedlung und unser Lebensumfeld

von Fred Frohofer am 10. Oktober 2017, keine Kommentare

Finanzblase und Betongold

Auswirkungen auf Bauwirtschaft, Besiedlung und unser Lebensumfeld

Von links oben nach rechts unten: Giacomo Balzarini, Peter Meier, Basil Oberholzer und Jörg Schläpfer

Der Finanzmarkt ist aus den Fugen, die Flucht in Immobilienanlagen weit verbreitet, sichtbar bei uns an den zahllosen Baugespannen und Kränen. Verbessert dies unsere Arbeits- und Wohnmöglichkeiten, entstehen dadurch finanzielle und ökologische Risiken, wann und wie endet der Boom?

Auf dem Podium diskutieren Giacomo Balzarini, CEO der PSP Swiss Property; Peter Meier, Leiter Analytics Immobilien bei der ZKB; Basil Oberholzer, Ökonom und Mitinitiant der Zersiedelungsinitiative sowie Jörg Schläpfer, Leiter Makroökonomie Wüest Partner. Moderation: Fred Frohofer, Verein GeldDebatten.

Montag 22. Januar 2018, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich

Eintritt: Freier Beitrag

Das Geld neu erfinden

von Fred Frohofer am 2. Oktober 2017, keine Kommentare

Das Geld neu erfinden

ISBN 978-3-03909-228-4

Buchvernissage

Warum sollten wir heute Geld neu erfinden und wie müsste anderes Geld aussehen? Ethik und Nachhaltigkeit geben eine Antwort und sind die Schlüssel, um ein anderes Wirtschaftsverständnis aufzubauen.

(Achtung: neuer Termin:)
Freitag, 8. Dezember 2017
Beginn: 18:30 Uhr
Kulturhaus Helferei

Kirchgasse 13, 8001 Zürich

Expertengespräch mit Publikumsbeteiligung: Autor Jens Martignoni, Ethiker und Nachhaltigkeitsexperte Thomas Gröbly, Moderation Julia Weber – anschliessend Apéro riche.

Das neue Buch von Jens Martignoni «Das Geld neu erfinden – Alternative Währungen verstehen und nutzen» erscheint im Versus Verlag Zürich. In einfacher und knapper Form erklärt es alternative Währungen, schafft einen Überblick und stellt aktuelle und erfolgreiche Beispiele vor, wie Zeittausch, Regionalwährungen, Bitcoins und viele andere.

Die Börse: ihre Auswirkungen auf Mitarbeitende, Management und Produkte von Unternehmen

von Fred Frohofer am 31. August 2017, keine Kommentare

Die Börse

ihre Auswirkungen auf Mitarbeitende, Management und Produkte von Unternehmen

Aktionär_in zu sein bedeutete früher Teilhabe an Unternehmungen, die Produkte und Infrastruktur schaffen. Heute steht der Shareholder Value zuoberst und damit Optimierung von Dividenden und Renditen, Quartalsorientierung des Managements und Wahrnehmung von Mitarbeitenden als zu verringernder Kostenfaktor. Bedeutet der Börsengang einer Firma das Ende seiner Langfristorientierung und seiner gesellschaftsdienlichen Funktionen?

Die Veranstaltung muss aus organisatorischen Gründen verschoben werden und findet im 1. Quartal 2018 statt; vielen Dank fürs Verständnis

Wie werden Investments enkeltauglich?

von Fred Frohofer am 20. April 2017, keine Kommentare

Wie werden Investments enkeltauglich?

Von links oben nach rechts unten: Katharina Serafimova, Jan Poser, Rochus Mommartz und Christian Kobler

Noch heute fliessen immense Geldmittel in die Gewinnung fossiler Brennstoffe. Dies bedeutet: entweder werden die Pariser Klimaziele verfehlt oder Investments in Sand gesetzt. Aber auch Anlagen in die Waffenherstellung bringen schlussendlich nur Leid auf den Planeten. Doch auch «harmlos» erscheinende Invstitionen etwa in die Palmöl-Produktion sind folgenschwer. Wie bringt man die Finanzen in den Fluss, so dass nicht unsere Zukunft und jene unserer Nachkommen zerstört wird?

Auf dem Podium diskutieren Katharina Serafinova (Expertin für Natur und Geld sowie Lehrbeauftragte der Universität Zürich), Jan Poser (Chefstratege und Leiter Nachhaltigkeit der Bank J. Safra Sarasin Ltd), Rochus Mommartz (Geschäftsführer der responsAbility Investment AG) und Christian Kobler (Präsident des Verwaltungsrates bei Forma Futura Invest AG). Moderieren wird Chantal Stäuble, Verein GeldDebatten.

Dienstag 2.Mai 2017, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich

Eintritt: Freier Beitrag

Wozu führen Banken digitale Währungen ein?

von Fred Frohofer am 19. Februar 2017, keine Kommentare

Wozu führen Banken digitale Währungen ein?

Der Blockchain-Technologie hängt der Ruf an, Banken unnötig zu machen. Doch werden Banken künftig selber darauf setzen. Sie sehen die Blockchain als weitreichender Schritt, der so wichtig sein werde, wie die Einführung des Internets: Unter Federführung der UBS werden die wichtigsten internationalen Grossbanken und Broker ab 2017 mit den «Utility Settlement Coins» erste Versuche starten und ein Jahr später voll darauf setzen. Aber auch die Kantonalbanken und die SIX-Group experimentieren mit der Blockchain-Technologie.

Was bezwecken die Banken damit? Was bedeutet es für Bankkunden? Und für den Schutz der Privatsphäre? Wie viele Angestellte bleiben übrig? Es ist mit Stellenabbau zu rechnen. Und was heisst das für Staat und Politik? Oder wird die Schweiz dadurch gar das Silicon-Valley der Blockchain-Technik? Es wird keine technische Diskussion sein. Vielmehr soll besprochen und aufgezeigt werden, was das für den Finanz(-arbeits)platz Schweiz bedeuten könnte.

Von links nach rechts: Markus Assfalg, Thomas Ankenbrand, Denise Chervet, Daniel Neis und Roger Wattenhofer.

Auf dem Podium diskutieren Markus Assfalg, Leiter Standortförderung, Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kanton Zürich; Thomas Ankenbrand, Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug; Denise Chervet, Geschäftsführerin des Schweizer Bankenpersonalverbands; Daniel Neis, Initiator des KOINA Geldprojektes sowie Roger Wattenhofer, Leiter der Distributed Computing Group der ETH Zürich. Moderation: Fred Frohofer, Verein GeldDebatten.

Montag 3. April 2017, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich
Eintritt: Freier Beitrag

Illusion Bankensanierung – auf dem Weg in die Krise?

von Fred Frohofer am 5. Januar 2017, keine Kommentare

Illusion Bankensanierung – auf dem Weg in die Krise?

Von links oben nach rechts unten: Marc Chesney, Kathrin Latsch, Claudio Gisler und Robert U. Vogler

Seit 2008 wird immer wieder der Eindruck vermittelt, die Lösung der Banken-, Finanz- und Eurokrise schreite vor. Tatsächlich aber nehmen die Probleme zu, es poppen regelmässig neue Krisenherde auf und Fachleute erwarten grössere Einbrüche im Banken und Finanzsektor mit Folgen für die Realwirtschaft. Der Internationale Währungsfond warnt vor Europas aufgeblasenem Bankensektor und mahnt Entschlackung an. Gleichzeitig steht das Damoklesschwert «Digitalisierung und Fintech» über den Banken und gefährdet zahllose Bankarbeitsplätze. Was bedeutet das für den Finanzplatz Zürich? Wie können und sollen Politik und Zivilgesellschaft darauf reagieren und sich einrichten?

Auf dem Podium diskutieren Marc Chesney, Direktor Institut für Banking und Finance der Uni Zürich; Kathrin Latsch, Geschäftsführerin des Finanz-Kompetenzzentrums Monneta; Claudio Gisler, Spezialist für Trends in der Finanzindustrie und Direktionsmitglied der WIR Bank; Robert Urs Vogler, Historiker. Moderation: Fred Frohofer, Verein GeldDebatten.

Montag 6. Februar 2017, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich
Eintritt: Freier Beitrag

Flyer für diesen Anlass als PDF (bitte weiterreichen, danke!)

Wer sichert das Geld?

von Fred Frohofer am 4. Mai 2016, keine Kommentare

Wer sichert das Geld?


Gibt es eine Alternative zum Finanzmarkt, zur Privatisierung der Gewinne und der Sozialisierung der Verluste?

Wie können Institute unser Geld- und Finanzsystem sichern, wenn sie es mit ihren Geschäften destabilisieren? Wer schützt uns vor Finanzblasen oder Bankrott wegen Überschuldung? Wie und welche Regeln können durchgesetzt werden, um eine neue Subprime- oder andere Spekulationskrise zu vermeiden? Wäre es hilfreich, wenn nur noch Nationalbanken Geld schöpften? Was hat die Mehrheit davon, wenn Geschäftsbanken so wie heute das Geld- und Finanzsystem beherrschen?

Solche und weitere brisante Fragen – auch von Ihnen – beantworten Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung; Reinhold Harringer, Volkswirtschafter und Sprecher der Vollgeld-Initiative und Suzanne Ziegler, Professorin für Banking & Finance der zhaw Winterthur. Moderation: Christian Müller.

Dienstag 25. Oktober 2016, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich
Eintritt: Freier Beitrag

Geld und Magie — Eine ökonomische Deutung von Goethes «Faust II»

von Fred Frohofer am 19. April 2016, keine Kommentare

Geld und Magie — Eine ökonomische Deutung von Goethes «Faust II»

Michael Neuenschwander und Christoph Binswanger
Mit Wirtschaftswissenschaftler Hans Christoph Binswanger (rechts) und Schauspieler Michael Neuenschwander

Goethes «Faust» ist von einer kaum fassbaren Aktualität. Es stellt ein Thema in den Vordergrund, das die heutige Zeit vor allen anderen Themen beherrscht: die Faszination, die von der jetzigen (Geld-) Wirtschaft ausgeht. Ihr Gedeihen, oder wie man auch sagt: ihr Wachstum ist längst zum einzigen verbindlichen Massstab für die Entwicklung der Menschheit geworden.

Goethe gibt dieser fundamentalen Tatsache im «Faust» eine ganz besondere Deutung. Er erklärt die moderne Wirtschaft als einen alchemistischen Prozess: als die Suche nach dem künstlichen Gold, eine Suche, die sich für denjenigen, der sich ihr einmal verschrieben hat, schnell in eine Sucht verwandelt. Wer die Alchemie der modernen Wirtschaft nicht versteht, kann deren ungeheuerliche Dimension nicht erfassen. Im Vortrag wird dieser Zusammenhang zwischen Alchemie und Geldwirtschaft aufgezeigt.

Dienstag 14. Juni 2016 um 19:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich

Eine Veranstaltung von Miller’s Theater in Kooperation mit dem Verein GeldDebatten

Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform

von Fred Frohofer am 1. April 2016, keine Kommentare

Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform

Podiumsgespräch zur Abstimmung vom 5. Juni und Präsentation des neuen Buches von Hans Ruh

Das bedingungslose Grundeinkommen zielt auf eine neue Konzeption unseres Lebens mit mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit und wird so zur Basis für eine neue Lebensform.

Buch-Cover «Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform»Hans Ruh stellt sein eben erschienenes Buch zur Diskussion. Werner Vontobel und Oswald Sigg setzen sich mit seinen Thesen und der Initiative auseinander.

Auf dem Podium:

  • Hans Ruh, Prof. em. Universität Zürich, Schweizer Pionier für das Grundeinkommen
  • Werner Vontobel, Wirtschaftspublizist, u. a. Autor von «Wirtschaft boomt, Gesellschaft kaputt»
  • Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher und Mitglied des Initiativkomitees
  • Thomas Gröbly, Ethiker und Vorstandsmitglied des Vereins GeldDebatten (Moderation)

 

Dienstag, 19. April 2016; 20:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich
Im Anschluss Apéro
Eintritt: Freier Beitrag

Eine Veranstaltung des Vereins GeldDebatten in Kooperation mit Miller’s Theater & Verlag Versus

Was kommt nach dem Kapitalismus?

von Fred Frohofer am 14. Februar 2016, keine Kommentare

Was kommt nach dem Kapitalismus?

«Marktwirtschaft ist eine Fiktion, ebenso der freie Wettbewerb» – «Die heutigen Grosskonzerne gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert» – «Geld und Kapital sind unterschiedlich» – «Und niemand weiss, was nach dem Kapitalismus kommt!»

Ulrike Herrmann

Einladung zum Akademie-Tag mit Ulrike Herrmann – sie ist ausgebildete Bankkauffrau, hat Philosophie, Geschichte und Wirtschaftsgeschichte studiert, ist Publizistin, Autorin von «Der Sieg des Kapitals» und sie arbeitet als Wirtschaftskorrespondentin bei der Tageszeitung taz.

Samstag, 16. April 2016, 9:30 – 17:00 Uhr
Zollikerstrasse 74, 8008 Zürich
Wandelbar, 1. Stock
Anmeldung: akademie@gelddebatten.ch

Eine Koproduktion mit

Max. 30 Personen, Beitrag: CHF 60.-. Die Anmeldung ist gültig nach dem Zahlungseingang an Verein GeldDebatten, Freie Gemeinschaftsbank, Basel
IBAN: CH75 0839 2000 1520 8930 6
Bei Überbuchung wird der Betrag zurückerstattet.

Mehr Infos (PDF-Flyer)

Hinweis: Ulrike Herrmann ist am Vortag für ein Referat bereits in Zürich: «Vom Anfang und Ende des Kapitalismus». Freitag, 15. April 2016, 18:00 Uhr, MoneyMuseum, Hadlaubstrasse 106, 8006 Zürich, Anmeldung über  info@sunflower.ch