Geld und Magie — Eine ökonomische Deutung von Goethes «Faust II»

von Fred Frohofer am 19. April 2016, keine Kommentare

Geld und Magie — Eine ökonomische Deutung von Goethes «Faust II»

Michael Neuenschwander und Christoph Binswanger
Mit Wirtschaftswissenschaftler Hans Christoph Binswanger (rechts) und Schauspieler Michael Neuenschwander

Goethes «Faust» ist von einer kaum fassbaren Aktualität. Es stellt ein Thema in den Vordergrund, das die heutige Zeit vor allen anderen Themen beherrscht: die Faszination, die von der jetzigen (Geld-) Wirtschaft ausgeht. Ihr Gedeihen, oder wie man auch sagt: ihr Wachstum ist längst zum einzigen verbindlichen Massstab für die Entwicklung der Menschheit geworden.

Goethe gibt dieser fundamentalen Tatsache im «Faust» eine ganz besondere Deutung. Er erklärt die moderne Wirtschaft als einen alchemistischen Prozess: als die Suche nach dem künstlichen Gold, eine Suche, die sich für denjenigen, der sich ihr einmal verschrieben hat, schnell in eine Sucht verwandelt. Wer die Alchemie der modernen Wirtschaft nicht versteht, kann deren ungeheuerliche Dimension nicht erfassen. Im Vortrag wird dieser Zusammenhang zwischen Alchemie und Geldwirtschaft aufgezeigt.

Dienstag 14. Juni 2016 um 19:00 Uhr
Miller’s Theater, Seefeldstrasse 225, Zürich

Eine Veranstaltung von Miller’s Theater in Kooperation mit dem Verein GeldDebatten

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